Alles zum Thema "Entwurmen"
Um ihre Haustiere und ihre Familienmitglieder vor zoonotischen Parasiten zu schützen, sollten sie ihr Haustier regelmäßig auf Wurmbefall untersuchen lassen und gegebenenfalls entwurmen.
Zoonotische Parasiten sind Parasiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können. Dadurch können verschiedene Krankheiten, von kleinen Beschwerden bis hin zu schweren Erkrankungen, vor allem bei Kindern, ausgelöst werden.
Ein paar Punkte für den Alltag, um einen solchen Parasitenbefall zu verhindern:
- Waschen sie sich selber und ermutigen sie ihre auch ihre Kinder zum regelmäßigen Händewaschen;
- Sandkästen sollten unbedingt abgedeckt werden, während sie nicht genutzt werden;
- Kinder sollten nicht barfuß in Bereichen spielen, auf denen Hunde und Katzen ihren Kot absetzen;
- Bereits im Welpenalter sollte bei Hund und Katze mit dem regelmäßigen Entwurmen begonnen und auch im weiteren Leben des Tieres beibehalten werden.
- Alternativ kann man bei Hunden, die keine Mäuse fressen oder permanent alles mögliche draußen aufnehmen, Kotproben sammeln (3 verschiedene je Test in ein Röhrchen geben, Röhrchen gibts beim Tierarzt oder in der Apotheke) und diese auf Wurmeier untersuchen lassen.
Einige Punkte, die man zu Parasiten von Hunden und Katzen wissen sollte:
- Welpen werden oft bereits vor der Geburt schon mit Spulwürmern infiziert oder infizieren sich während der Säugezeit;
- Völlig gesund wirkende Tiere können trotzdem Parasitenträger sein, denn Krankheitssymptome erkennt man meist nur bei schwerem Parasitenbefall;
Die Parasiten sieht man nicht, dass heißt allerdings nicht, dass sie nicht vorhanden sind; - Menschen können sich mit Würmern von Hund und Katze infizieren
Zoonotische Parasiten: Infektionen und Risiken
Peitschenwürmer
- Peitschenwurminfektionen führen bei befallenen Tieren zu Gewichts- und Flüssigkeitsverlust sowie zu Anämie;
- Peitschenwurmeier können auch in kalten Regionen im Erdboden über Jahre hinweg überleben;
- Selten können sich auch Menschen durch die Aufnahme infektiöser Eier anstecken, klinisch äußert sich dies in Durchfall, Anämie und Appetitverlus
Spulwürmer
- Welpen werden oft bereits vor der Geburt schon mit Spulwürmern infiziert oder infizieren sich während der Säugezeit;
- Klinische Anzeigen einer schweren Infektion bei Welpen sind Appetitlosigkeit, Erbrechen, Koliken und ein aufgeblähter Bauch sowie Durchfall;
- Kinder können sich beim Spielen mit Spulwürmern infizieren, wenn Sie sich die verschmutzten Finger in den Mund stecken;
- Spulwurmlarven können nach der Aufnahme im Darm schlüpfen und auf ihrer Wanderung durch den Körper innere Organe schädigen. In schweren Fällen kann es zur Erblindung kommen.
Herzwürmer
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Herzwürmer werden durch Stechmücken übertragen. In den Verbreitungsgebieten sind daher alle Hunde und Katzen einem Infektionsrisiko ausgesetzt.
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Herzwürmer befallen die herznahen Blutgefäße der Lunge sowie die rechte Herzkammer und führen zu einer chronischen Erkrankung von Herz und Lunge, die unbehandelt tödlich ist.
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Die Behandlung einer bestehenden Erkrankung ist oft sehr schwierig. Daher ist in Risikogebieten eine Prophylaxe äusserst wichtig.
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Herzwürmer können gelegentlich auch auf Menschen übertragen werden.
Hakenwürmer
- Hakenwürmer sind blutsaugende Parasiten bei Hund und Katze. Sie schädigen die Schleimhaut des Dünndarms, was zu blutigen Durchfällen und zum Blutverlust bis hin zur Anämie führen kann.
- Hakenwurmlarven können durch die Haut eindringen.
- Eine Infektion kann aus kontaminierter Erde durch Eindringen in die Haut (z. B. beim Barfußlaufen) oder durch orale Aufnahme erfolgen.
- Hakenwurmlarven können beim Eindringen in die Haut Entzündungen hervorrufen. Wenn sie sich im Darm ansiedeln, kann es zu Blutungen, Anämie, Bauchschmerzen und Durchfall kommen.
Bandwürmer
- Bandwürmer sind Parasiten des Dünndarms bei Hund und Katze.
- Ein Befall von Hund und Katze ist kin der Regel symptomlos.
- Die Infektion mit Larvenstadien von Bandwürmern können zu ernsthaften Erkrankungen beim Menschen führen.
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Aktualisiert (Dienstag, den 30. März 2010 um 18:56 Uhr)